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Unsere Tiere

Alle zehn Minuten verschwindet eine Tierart von unserem Planeten für immer. Für manche von ihnen sind wissenschaftlich geführte Zoos zum letzten Sicherheitsnetz geworden – und genau darin sehen wir unseren Auftrag. Rund 100 Tierarten leben im Walter Zoo, und um jede einzelne kümmern wir uns mit Herzblut: Unsere Tierpflegenden kennen jedes Tier und deren Eigenheiten. 365 Tage im Jahr – bei Sonne, Regen und Schnee. Wir geben jeden Tag unser Bestes für unsere Tiere und die Artenvielfalt.

Artenschutz im Zoo WildtierpflegestationenForschung
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Diese tagaktiven Grasmäuse sind dank ihrer Streifen gut im hohen Gras getarnt. Die gesellig lebenden Nager aus Nordafrika errichten kunstvolle Grasnester, die von der ganzen Gruppe genutzt werden. Sie ernähren sich von Gräsern, Sämereien und Insekten.

Berber-Streifengrasmaus

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Ursprünglich in der Übergangszone zwischen Wald und Feld beheimatet, mussten Igel vielerorts in den menschlichen Siedlungsbereich ausweichen. Doch die Qualität der dortigen Ersatzlebensräume ist rapide gesunken und immer mehr Igel benötigen Hilfe!

Braunbrustigel

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Der Gundi lebt in den felsigen Trockengebieten Nordafrikas und ist hervorragend an das Leben in trockenen Landschaften angepasst. Er lebt in kleinen Gruppen und ernährt sich vorwiegend von Gräsern, Blättern und anderen Pflanzenteilen.

Eigentlicher Gundi

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Fette Sandratten bewohnen Wüsten im nördlichen Afrika und Arabien. Dort fressen sie v.a. salzhaltige Gänsefussgewächse. Bei zu energiereicher Ernährung werden sie anfällig für Verfettung und Diabetes, was ihnen den ungewöhnlichen Namen einbrachte.

Fette Sandratte

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Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Eigentlichen Affen und haben sich auf das Fressen von Baumsäften spezialisiert. Sie bewohnen gewässernahe Galeriewälder im westlichen Amazonasbecken und sind durch zunehmende Lebensraumzerstörung gefährdet.

Gewöhnliches Zwergseidenäffchen

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Diese nachtaktiven Affen bewohnen die Tieflandregenwälder Kolumbiens und Venezuelas. Sie leben in Familiengruppen, die Jungenaufzucht erfolgt primär durch den Vater. Sie ernähren sich von Früchten und orientieren sich v.a. über Gerüche und Lautäusserungen.

Grauhand-Nachtaffe

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Steppenlemminge leben in unterirdischen Kolonien, die verzweigte Gangsysteme anlegen. Sie sind tagaktiv und verlassen den Bau meist nur zur Nahrungssuche. Die europäischen Bestände sind durch Klimawandel und Landnutzungsänderung stark eingebrochen.

Grauer Steppenlemming

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Grosse Maras bewohnen Offenlandschaften im südlichen Südamerika. Sie gehen feste Paarbindungen ein, möglicherweise aufgrund der kurzen Empfängnisbereitschaft der Weibchen (0.5h alle 3-4 Monate). Bei der Flucht vor Feinden können sie 45 km/h erreichen.

Grosser Mara

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Obwohl Kaninchen als eingeschleppte Art grosse ökologische Schäden anrichten können, ist die Wildform im ursprünglichen Verbreitungsgebiet stark gefährdet. Die Hauskaninchen im Walter Zoo sind Schweizer Dreifarben-Kleinschecken, eine seltene Lokalrasse.

Hauskaninchen

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Die ersten Hausesel wurden vor etwa 6'000 aus dem Wildesel in Nordafrika gezüchtet. In vielen Regionen der Welt stellen Esel bis heute ein wichtiges Zug- und Lasttier dar. Als ursprüngliche Bewohner von Steppen und Halbwüsten sind sie sehr genügsam.

Hausesel

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Meerschweinchen wurden schon früh zum Zwecke der Fleischgewinnung von den Ureinwohnern im westlichen Südamerika gehalten und gezüchtet. Im 16. Jhd. gelangten die ersten Tiere nach Europa, wo sie sich heute als beliebte Heimtiere etabliert haben.

Hausmeerschweinchen

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Kurzohrrüsselspringer sind typische Bewohner der «Karoo», Dornbuschsteppen im südwestlichen Afrika. Jungtiere sind von Geburt an weitentwickelt, beginnen in der ersten Lebenswoche mit der Aufnahme fester Nahrung und sind nach ca. 3 Wochen selbstständig.

Kurzohrrüsselspringer

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Der Begriff Pony bezeichnet kleinwüchsige Pferderassen mit einem Stockmass bis 148cm. Obwohl Pferde ihre Bedeutung als Arbeits- und Transporttier verloren haben, sind die Haltungszahlen in der Schweiz durch Hobbyhaltung und Pferdesport seit 1980 steigend.

Pony

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Rotnackenwallabys bewohnen Wälder und Buschlandschaften in Ostaustralien und Tasmanien. Während sie im Tiefland v.a. Gräser fressen, sind sie im Bergland Laubfresser. Sie sind nacht- und dämmerungsaktiv und kommen mit dem schweizerischen Klima gut zurecht..

Rotnackenwallaby

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Diese Krallenaffen sind v.a. in den höheren Baumschichten anzutreffen. Der auffällige Bart tritt bei beiden Geschlechtern auf und wurde für die Erstbeschreibung gemäss kaiserlicher Mode hochgezwirbelt. Jungtiere werden i.d.R. als Zwillinge geboren.

Rotschwänziger Kaiserschnurrbarttamarin

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Streifenwiesel bewohnen Halbwüsten und Sanddünen am Rande der Sahara. Über die nachtaktive Lebensweise der scheuen Marder ist nur wenig bekannt und die Art wird nur selten in Zoos gezeigt. Bei Gefahr versprühen sie ein übelriechendes Sekret zur Feindabwehr.

Streifenwiesel

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Kugelgürteltiere bewohnen die «Cerrado», südamerikanische Baumsavannen. Im Gegensatz zu anderen Gürteltieren sind sie wenig grabfreudig und finden ihre Nahrung meist an der Oberfläche. Zur Verteidigung rollen sie sich zu einer vollständigen Kugel ein.

Südliches Kugelgürteltier

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Das Trampeltier ist die Haustierform des Wildkamels und in Zentralasien als Lastentier sowie zur Fleisch-, Milch- und Wollgewinnung entstanden. Während die Höcker als Fettreserve dienen, können grosse Wassermengen in Blut und Magen gespeichert werden.

Trampeltier

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Weisskopfsakis sind enorm sprunggewaltig und können so bis zu 10m weite Strecken in den Wäldern Südamerikas überbrücken. Die Fellfärbung von Männchen und Weibchen weist deutliche Unterschiede auf, die bereits zwei Monate nach der Geburt erkennbar sind.

Weisskopfsaki

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Weissschwanzstachelschweine sind nachtaktiv und äusserst anpassungsfähig. Die grössten Nagetiere Südasiens leben in Erdhöhlen, die auch anderen Arten als Unterschlupf dienen. Bei Gefahr werden die Stacheln präsentiert und die Abwehrbereitschaft angezeigt.

Weissschwanzstachelschwein

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Ziegen gehören zu den ältesten Begleitern der Menschen. Westafrikanische Zwergziegen zeichnen sich durch ihre geringe Grösse und Sanftmütigkeit aus. Sie haben ihrer Ursprünge vermutlich im Nahen Osten, wurden von Afrika aus aber weltweit verbreitet.

Westafrikanische Zwergziege

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Das auffällige Rad der Pfauenhähne erfüllt gleich mehrere Funktionen: Als ehrliches Signal gibt es Aufschluss über Gesundheit und Fitness der Männchen. Gleichzeitig verstärkt es das tieffrequente Federrasseln der Hähne und trägt es über die Balzarena.

Blauer Pfau

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Darwinnandus bewohnen Gras- und Buschland im südlichen Südamerika bis auf 4'500m Höhe. Sie leben in Gruppen aus einem Hahn und mehreren Hennen. Die Eier werden in ein Gemeinschaftsnest gelegt und vom Hahn bebrütet. Auch die Kükenaufzucht ist «Männersache».

Darwinnandu

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Diese kleine Tauchente zählt zu den seltensten einheimischen Entenarten. Sie brütet gut versteckt an nährstoffreichen Gewässern mit starkem Schilf- und Schwimmpflanzenbewuchs. In der Schweiz trifft man sie v.a. als Wintergast und Durchzügler an.

Europäische Moorente

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Grünzügelpapageien stammen aus den tropischen Regenwäldern im nördlichen Südamerika. Ausserhalb der Brutzeit schliessen sie sich zu kleinen Schwärmen von bis zu 30 Vögeln zusammen. Gegenüber anderen Papageienarten verhalten sie sich oft sehr territorial.

Grünzügelpapagei

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Männliche Kolbenenten fallen im Prachtkleid durch den ausgeprägten, rostbraunen Kopf auf. Kolbenenten sind Pflanzenfresser, die z.B. Armleuchteralgen fressen. Voralpenseen, wie der Bodensee, stellen wichtige Brut- und Rastgebiete für die Art dar.

Kolbenente

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Rosakakadus sind in Australien weitverbreitet und werden teilweise als Getreideschädling verfolgt. Wenn die Altvögel zur Nahrungssuche ausschwärmen, versammeln sich ausgeflogene Jungvögel oft in «Kindergärten», die von älteren Tieren betreut werden.

Rosakakadu

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Diese kleine, südamerikanische Ente bildet feste Paarbindungen und ist von Argentinien bis Bolivien verbreitet. Sie ist ein Baumhöhlenbrüter und während der Brutzeit v.a. in Überschwemmungswäldern anzutreffen. Die Küken werden von beiden Eltern geführt.

Rotschulterente

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Rotschopfturakos sind eher ungeschickte Flieger, die sich meist hüpfend, gleitend und rennend im Kronendach der Wälder Angolas bewegen. Sie ernähren sich von Früchten und verlassen die Baumwipfel nur, um zu baden und zu trinken.

Rotschopfturako

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Pfirsichköpfchen

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Durch ihre lautstarken Rufe sind Sonnensittiche schon von weitem hörbar. Durch den illegalen Fang als Käfigvogel und die Umwandlung ihres Lebensraumes in Weideland gibt es im natürlichen Lebensraum nur noch nur 1’000-2'500 fortpflanzungsfähige Tiere.

Sonnensittich

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Männliche Spiessenten fallen durch ihren braunen Kopf und die langen Schwanzfedern auf. Spiessenten sind Zugvögel und auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. In Europa sind die Bestände stark eingebrochen, weshalb die Art hier als gefährdet gilt.

Spiessente

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Die auffällige, schwarze Federhaube gab der australischen Spitzschopftaube ihren Namen. Die Art zeigt ein auffälliges Balzverhalten: Begleitet von leisen Rufen wippt das Männchen auf und ab und stellt dabei Flügel und Schwanzfedern zu einem Fächer auf.

Spitzschopftaube

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Die St. Galler Flügeltaube ist die jüngste der 25 schweizerischen Haustaubenrassen. Der Walter Zoo ist die einzige zoologische Einrichtung, in der diese seltene Lokalrasse gepflegt wird. Im Flugtraining lassen sich ihre spektakulären Flugkünste bestaunen.

St. Galler Flügeltaube

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Truthahngeier sind auf dem gesamten amerikanischen Kontinent verbreitet. Durch das Fressen von Kadavern spielen sie eine wichtige Rolle als natürliche Gesundheitspolizei. Ihr feiner Geruchssinn erlaubt es ihnen, ihre Nahrung kilometerweit aufzuspüren.

Truthahngeier

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Das Vorwerkhuhn entstand Anfang des 20 Jhd. in Norddeutschland mit dem Ziel, eine Zweinutzungsrasse für Fleisch- und Eiproduktion zu züchten, die gleichzeitig einen hohen Schauwert besitzt. Wie viele alte Haustierrassen ist sie zunehmend selten geworden.

Vorwerkhuhn

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Im australischen Outback können sich Wellensittiche zu grossen Schwärmen zusammenschließen, die hunderte Vögel umfassen können. Sie haben sich auf das Fressen von Grassamen spezialisiert und sind auf den ständigen Zugang zu Trinkwasser angewiesen.

Wellensittich

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Wüstenbussarde bewohnen Offenlandschaften in Nord- und Südamerika. Ihr Speisezettel ist vielfältig und reicht von Echsen und Schlangen bis hin zu Hasen und Truthühnern. Da sie auch gemeinsam auf die Jagd gehen, können sie selbst grosse Beute überwältigen.

Wüstenbussard

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Angolapythons bewohnen felsenreiche Regionen in Angola und Namibia. Als einzige Pythonart besitzen sie perlenartige Kopfschuppen, die in ihrem trockenen Lebensraum Schutz vor Austrocknung bieten. Sie ernähren sich von kleinen Vögeln und Säugetieren.

Angolapython

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Um der Wüstenhitze zu entgehen, verbirgt sich der Apothekerskink unter der Sandoberfläche. Dank seiner ungewöhnlichen Schuppenstruktur und Fortbewegungsweise kann er förmlich im Sand «schwimmen», was ihm den alternativen Namen «Sandfisch» einbrachte.

Apothekerskink

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Tigerpythons sind grosswüchsige Würgeschlangen, deren Verbreitung eng an das Vorhandensein von Wasser gebunden ist. Während die natürlichen Bestände durch Bejagung und Lebensraumverlust bedroht sind, stellen eingeschleppte Bestände in Florida eine Plage dar.

Dunkler Tigerpython

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Bejagung, Lebensraumverlust und eingeschleppte Arten liessen die einzige einheimische Schildkrötenart vielerorts verschwinden. Dank der Arbeit von Zoos und Naturschutzverbänden konnte sie in einigen schweizerischen Gewässern wiederangesiedelt werden.

Europäische Sumpfschildkröte

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Eierschlangen haben sich auf das Fressen von Vogeleiern spezialisiert und suchen hierfür die Nester von Webervögeln auf. Die Eier werden im Ganzen verschluckt und erst im Speisetrakt aufgebrochen. Die unverdauliche Schale wird anschliessend hervorgewürgt.

Gewöhnliche Eierschlange

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Geierschildkröten sind die grössten Schildkröten Nordamerikas. Mit geöffnetem Maul liegen sie regungslos am Gewässergrund, um Fische und andere Beutetiere mit ihrer wurmartigen Zunge anzulocken. Die Art ist aufgrund anhaltender Bejagung stark gefährdet.

Geierschildkröte

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Geyr-Dornschwanzagamen bewohnen felsige Berglandschaften in der Zentralsahara. Durch die Unzugänglichkeit dieser Region ist die Art trotz lokaler Verfolgung ungefährdet. Die pflanzenfressenden Echsen lassen sich tagsüber oft beim Sonnenbaden beobachten.

Geyrs Dornschwanzagame

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Mit Gewichten von über 200kg und mutmasslichen Längen von bis zu 9m gilt die Grüne Anakonda als grösste und schwerste lebende Schlangenart. Sie verbringt viel Zeit im Wasser und jagt dort (je nach Grösse) nach Capybaras, Kaimanen und jungen Tapiren.

Grüne Anakonda

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Jemenchamäleons sind perfekt an das Überleben in den Trockenregionen Südarabiens angepasst. Entgegen weitverbreiteter Meinung dient der Farbwechsel der Chamäleons nicht der Tarnung, sondern der innerartlichen Kommunikation und der Temperaturregulierung.

Jemenchamäleon

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Köhlerschildkröten bewohnen offene Wälder, Lichtungen und Grasländer im nördlichen Südamerika. Sie sind Allesfresser, die neben pflanzlicher Kost auch Kleintiere und Aas nicht verschmähen. Sie erreichen die Geschlechtsreife mit 10-15 Jahren.

Köhlerschildkröte

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Königspythons bewohnen Wälder und Savannen in West- und Zentralafrika. Durch das Fressen von Nagetieren werden sie als natürliche Schädlingsbekämpfung geschätzt. Dennoch setzen Bejagung, Heimtierhandel und Lebensraumverlust vielen Beständen stark zu.

Königspython

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Krokodilschwanzechsen bewohnen immergrüne Laubwälder in China und Vietnam und sind eng an das Vorkommen kleiner Gewässer gebunden, da sie dort Nahrung und Schutz vor Feinden finden. Sie sind lebendgebärend und halten bei kalten Temperaturen Winterruhe.

Krokodilschwanzechse

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Erst 1997 entdeckt, ist der Fortbestand der Quittenwarane aufgrund anhaltender Lebensraumzerstörung und Besammlung für den internationalen Heimtierhandel ungewiss. Die Art ist nur von zwei Molukken-Inseln bekannt und frisst Eier, Grossinsekten und Frösche.

Quittenwaran

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Mississippi-Alligatoren bewohnen die Sumpfregionen der südostlichen USA. Sie verständigen sich über eine komplexe Laut- und Körpersprache. In der Paarungszeit stossen die Männchen tiefe Basslaute aus, die das umliegende Wasser zum «Tanzen» bringen.

Mississippi-Alligator

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Das Verbreitungsgebiet dieser Art beschränkt sich auf felsreiche Lebensräume in Mosambik und Simbabwe. Beide Geschlechter weisen deutliche Unterschiede in ihrer Färbung auf. Die Eientwicklung findet im Mutterleib statt und Weibchen gebären 1-6 Jungtiere.

Mosambik-Gürtelschweif

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Durch ihren flachen und flexiblen Panzer können sie in engen Felsspalten Schutz finden und sich dort durch Lungenausdehnung verkeilen. Dies schützt gegen Feinde, nicht aber gegen Tierfänger:innen, die die Kopje-Felsen in Ostafrika gezielt absammeln.

Spaltenschildkröte

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Diese Echsenart bewohnt die Trockenregionen Zentralaustraliens. Sie frisst alles, was in ihr Maul passt, wobei der Anteil pflanzlicher Nahrung mit steigendem Alter zunimmt. Bei Konfrontation wird der stachelige «Bart» präsentiert und aufgestellt.

Streifenköpfige Bartagame

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Zwerggürtelschweife sind in den Savannen Ostafrikas weitverbreitet. Sie können gut klettern und suchen Schutz im Gehölz oder zwischen Felsen. Sie machen Jagd auf kleine Wirbellose (z.B. Termiten) und fressen sich dabei Fettreserven für die Trockenzeit an.

Zwerggürtelschweif

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Die zweitgrössten afrikanischen Froschlurche können ein Gewicht von bis zu 1.4 kg erreichen. Sie vergraben sich während der Trockenzeit in der Erde und überdauern in einem Schleimkokon, weshalb die Art auch als Afrikanischer Grabfrosch bekannt ist.

Afrikanischer Ochsenfrosch

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Die Weibchen dieser kleinen Pfeilgiftfrösche tragen ihre frischgeschlüpften Kaulquappen in die wassergefüllten Blatttrichter von Aufsitzerpflanzen und füttern sie dort mit unbefruchteten Eiern. Die Laichreviere werden von den Männchen streng bewacht.

Erdbeerfröschchen

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Die bunten Farben der Pfeilgiftfrösche warnen Feinde vor ihrer Giftigkeit. Abhängig von der Herkunftsregion unterscheidet sich das Muster der Färberfrösche stark. Die im Walter Zoo gezeigte Form galt aufgrund ihrer blauen Färbung lange als eigenständige Art.

Färberfrosch

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Angolabarben sind kleine Karpfenfische aus Westafrika, die sauerstoffreiche Gewässer mit reichlich Pflanzenbewuchs bevölkern. Ihre vier Barteln helfen bei der Nahrungssuche am Bodengrund. Paarungsbereite Männchen entwickeln eine kräftige Rotfärbung.

Angolabarbe

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Blaue Kongosalmler sind farbenprächtige Schwarmfische aus Zentralafrika. Die Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch ihre schillernde Färbung, die längeren Flossen und ihre Gesamtgrösse. Neben Würmern und Insekten werden auch Pflanzen gefressen.

Blauer Kongosalmler

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Das natürliche Verbreitungsgebiet der Ceylonbarbe beschränkt sich auf nur drei Flusssysteme der südasiatischen Insel Sri-Lanka. Der unkontrollierte Zierfischhandel stellt neben anhaltender Lebensraumzerstörung eine Hauptbedrohung für die Art dar.

Ceylonbarbe

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Diese kleinen, westafrikanischen Schwarmfische halten sich meist versteckt zwischen Wasserpflanzen auf. Eine blaue Schicht auf der Iris wirft das Umgebungslicht gebündelt zurück, sodass es wirkt, als könnten ihre Augen leuchten wie Glühwürmchen.

Normans Leuchtaugenfisch

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Dieser Fisch kommt nur im Moliwe-Fluss in Kamerun vor, Verschmutzung und der Eintrag von Umweltgiften gefährden dessen Fortbestand. Gemeinsam mit einem lokalen Aquarienverein arbeiten wir daher am Aufbau einer Reservepopulation in Menschenobhut.

Moliwe-Smaragdprachtbarsch

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Pfauenaugen-Stechrochen verbringen die meiste Zeit am Gewässergrund, wo sie auch ihre Nahrung - Krebse, Muscheln und Wasserinsekten - finden. Die Jungtiere schlüpfen bereits im Mutterleib und kommen vollentwickelt (mitsamt Giftstachel) auf die Welt.

Pfauenaugen-Stechrochen

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Zebratilapie

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Während junge Zitronenbuntbarsche vor allem den Uferbereich bewohnen, wandern ältere Fische in tiefere Wasserzonen ab. Die Brut wird von den Eltern bewacht und mit schleimigen Hautabsonderungen zugefüttert. Männchen prägen auffällige Stirnbuckel aus.

Zitronenbuntbarsch

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Diese grösste Art der Tausendfüsser bewohnt Trockenwälder in Süd- und Ostafrika. Als Zersetzer von abgestorbenem Pflanzenmaterial erfüllt sie eine wichtige Funktion in ihrem Ökosystem. Die Art lebt in Symbiose mit Milben, die ihren Panzer sauber halten.

Afrikanischer Riesentausendfüsser

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Das Australische Glühwürmchen ist die Larve einer Pilzmücke und besiedelt feuchte, windstille Höhlen Australiens. Mit seinem blauen Leuchten lockt es Futterinsekten in klebrige Fangfäden, an denen die Beute hängen bleibt.

Australisches Glühwürmchen

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Ihre Eier gleichen Samenkörnern und werden deshalb von Ameisen gesammelt. Sie entwickeln sich im Ameisenhügel, aus dem die Schrecken schnellstmöglich flüchten. Anfangs erinnern sie an Ameisen, nach der ersten Häutung ähneln sie ihren Futterpflanzen.

Australische Gespenstschrecke

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Die Männchen dieser südostasiatischen Nashornkäfer fallen durch ihre imposanten Hörner auf, die sie im Kampf um Weibchen und Ressourcen einsetzen. Herausforderer werden hierbei angehoben und umgedreht oder weggeschleudert. Sie erreichen Grössen von 8cm.

Brauner Nashornkäfer

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Die Brasilianische Riesenvogelspinne gehört mit einer Beinspannweite von bis zu 30cm zu den grössten Spinnenarten weltweit. Sie bevölkert Höhlen, die sie mit Spinnseide auskleidet, und kann selbst kleine Wirbeltiere, wie Mäuse und Singvögel, überwältigen.

Brasilianische Riesenvogelspinne

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Diese im Mittelmeerraum verbreitete Ameisenart hat sich auf das Sammeln von Samenkörnern spezialisiert. Die Samen werden mit den Mundwerkzeugen zerkaut und mit Speichel vermischt, um «Ameisenbrot» - einen Futterbrei für Kolonie und Brut - herzustellen.

Ernteameise

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Achatschnecken sind die grössten lebenden Landschnecken. Ursprünglich in den Feuchtwäldern Ostafrikas verbreitet, wurden sie vom Menschen schon früh in andere tropische Regionen verbracht, wo sie ohne natürliche Feinde schnell zur Plage werden können.

Grosse Achatschnecke

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Der Goliathkäfer ist der grösste Vertreter der Rosenkäfer und seine Larve mit einem Gewicht von bis zu 100g das schwerste bekannte Insekt. Während sich die Käfer von Früchten und Baumsäften ernähren, sind die Larven ab der ersten Häutung karnivor.

Grosser Goliathkäfer

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Der Grosse Leuchtkäfer bewohnt strukturreiche, feuchte Wiesen und Waldränder und ist durch Lichtverschmutzung, Lebensraumverlust und Pestizide gefährdet. Während der Paarungszeit leuchten die flugunfähigen Weibchen nachts, um Männchen anzulocken.

Grosser Leuchtkäfer

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Kongo-Rosenkäfer stammen aus den Wäldern Zentralafrikas. Durch ihre Nahrung (Totholz, abgestorbenes Pflanzenmaterial) sind die Larven wichtige natürliche Zersetzer. Die Verpuppung findet in einem Kokon statt, der aus Erde, Kot und Speichel besteht.

Kongo-Rosenkäfer

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Diese Vogelspinnenart bewohnt eine 400 km² grosse Trockenwaldregion an der mexikanischen Pazifikküste. Dieses Gebiet liegt komplett ausserhalb von Schutzgebieten und noch immer werden viele Spinnen für den illegalen Heimtierhandel gefangen.

Mexikanische Rotbeinvogelspinne

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Je nach Herkunftsregion zeigen Uganda-Rosenkäfer eine grosse Vielfalt an unterschiedlichen Farben und Mustern. Trotz ihres Gewichts sind sie erstaunlich geschickte Flieger. Wie alle Rosenkäfer fliegen sie hierbei mit geschlossenen Deckflügeln.

Uganda-Rosenkäfer

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