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Gelbbrustara

Mit ihrer ikonischen blau-gelben Färbung sind die Gelbbrustaras wichtige Botschafter für die Vielfalt der südamerikanischen Vogelwelt. Obwohl sie anpassungsfähiger und flexibler als andere Papageien sind, haben auch ihre Bestände infolge von Lebensraumzerstörung abgenommen.

TierpatenschaftSpendenTierbegegnung
Rote Liste-Bedrohungsstatus
Populationstrend: abnehmend

Warum haben sie diesen Status?
  • Die Art ist weitverbreitet und trotz abnehmender Bestände noch nicht in ihrem Fortbestand gefährdet.

Auf die Palme gebracht?

Diese Papageien teilen weite Teile ihres Verbreitungsgebietes mit anderen Ara-Arten, die oft grösser und dominanter als Gelbbrustaras sind. Als Nistplätze weichen sie daher auf Hohlräume in abgestorbene Palmen aus, die sie mit Holzspänen und anderem Pflanzenmaterial auspolstern. Doch diese Plätze sind anfällig für Zerfall und Überflutungen, weshalb die Verluste hoch sind und die Nistplätze oft gewechselt werden müssen. Die Gelege von Aras bestehen aus 1-4 Eiern, doch nur in Ausnahmefällen werden mehrere Jungvögel aufgezogen. Die weitverbreiteten Buriti-Palmen spielen eine wichtige Funktion als Nist- und Futterbaum. 


Klasse Vögel
Ordnung Papageien
Familie Eigentliche Papageien
Bedrohungen
Veränderung & Verlust von Lebensräumen, internationaler Heimtierhandel, Klimawandel
Lebensweise
Gelbbrustaras gehen feste Partnerschaften ein. Ausserhalb der Fortpflanzungsperiode bilden sich grosse Trupps aus mehreren Paaren, die gemeinsam Schlafplätze nutzen oder auf Nahrungssuche gehen.  Gelbbrusstaras fressen v.a. Samen und Nüsse, verzehren aber auch Früchte, Blüten und andere Pflanzenteile.
Fun Fact
Die weisse Gesichtshaut der Gelbbrustaras kann im Kontakt mit einem Sozialpartner erröten.
Verbreitung
Gelbbrustaras bewohnen Baumsavannen und Wälder im zentralen und nördlichen Südamerika.

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