Rotschulter-Rüsselhündchen
Rotschulter-Rüsselhündchen führen ein verstecktes Leben unter dem Blätterdach der Regenwälder Ostafrikas. Sie sind teil der Afrotheria, einer alten Abstammungslinie der Säugetiere, zu der auch Elefanten und Seekühe gerechnet werden.
TierpatenschaftSpendenTierbegegnung
Leben im Verborgenen
Rotschulter-Rüsselhündchen legen in ihrem Revier mehrere Laubnester an, die ihnen als Versteck und Schlafplatz dienen. Einige Nester werden dabei nicht genutzt, sondern dienen als Attrappe, um Beutegreifer zu täuschen. Auch die Jungtiere werden in einem Laubhaufen zur Welt gebracht. Anfangs sind diese noch blind und fast unbehaart. Die Mutter sucht sie nur einmal täglich zum Säugen auf. Nach zwei bis drei Wochen sind sie vollentwickelt und wagen sich aus ihrem Nest heraus. Die Mutter stellt dann weitesgehend die Pflege ein. Spätestens beim nächsten Wurf werden die Jungtiere schliesslich vertrieben und müssen sich ein eigenes Revier suchen.
| Klasse |
Säugetiere |
| Ordnung |
Rüsselspringer |
| Familie |
Rüsselspringer |
Bedrohungen
Veränderung & Verlust von Lebensräumen, Handel mit Fleisch & Tierprodukten
Lebensweise
Rüsselhündchen leben in festen Paarbindungen, Männchen und Weibchen gehen ausserhalb der Paarungszeit aber meist ihre eigenen Wege. Sie sind tagaktiv und verbringen bis zu 80% ihrer Aktivitätsphase mit der Nahrungssuche. Insekten machen den Hauptbestandteil ihrer Nahrung aus.
Fun Fact
Da Rotschulter-Rüsselhündchen bei der Nahrungssuche viele Insekten aufschrecken, werden sie manchmal von kleinen Vogelarten begleitet.
Verbreitung
Rotschulter-Rüsselhündchen bewohnen die Berg- und Küstenwälder Kenias und Tansanias und einiger vorgelagerter Inseln.