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Kleiner Panda

Kleine Pandas werden auch Katzenbären genannt. Sie sind aber weder Katze noch Bär, sondern die einzigen Überlebenden einer früher vielfältigen Raubtiergruppe. «Panda» ist Nepali und heisst Bambusfresser. Obwohl sie zu den Raubtieren gehören, fressen Kleine Pandas fast ausschliesslich Bambus.
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Bedrohte Schönheit

Der Wissenschaftler, welcher den Kleinen Panda 1825 als erster beschrieben hat, bezeichnete ihn als «den wohl schönsten Vierbeiner der Erde». Doch nicht nur ihr Aussehen ist aussergewöhnlich: Sie haben sich perfekt an das Fressen von Bambus und das Leben in den Bäumen angepasst. Mit einem falschen Daumen können sie den Bambus greifen, ihre Sohlen sind behaart, um auf Ästen Halt zu geben und mit ihren Krallen können sie sogar kopfüber von Bäumen klettern. Auch an das kühle Klima der Bergwälder sind Kleine Pandas perfekt angepasst. Leider sind die natürlichen Bestände durch Lebensraumzerstörung und Wilderei im freien Fal und durch den Klimawandel wird mehr und mehr Lebensraum für Kleine Pandas verloren gehen. Denn wenn ein Bambuswald abstirbt, verliert der Panda seine Lebensgrundlage.


Klasse Säugetiere
Ordnung Raubtiere
Familie Katzenbären
Bedrohungen
Veränderung & Verlust von Lebensräumen, internationaler Heimtierhandel, Übernutzung der Nahrung, Klimawandel, Krankheiten
Lebensweise
Kleine Pandas sind i.d.R. Einzelgänger. Ihre Nahrung besteht zu 95% aus Bambus.
Fun Fact
Der Bezeichnung "Panda" bezeichnete ursprünglich nur den Kleinen Panda und wurde erst später von europäischen Entdeckern auf den Grossen Panda übertragen. Kleine Pandas darf man deshalb mit Recht als die «originalen» Pandas bezeichnen.
Verbreitung
Kleine Pandas leben in bambusreichen, feuchtkühlen Bergwäldern an den Hängen des Himalaya bis auf 4'000m Höhe.

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